Das Wichtigste in Kürze
- Die Approbation steht mit Monat und Jahr unter „Ausbildung“, denn sie berechtigt nach dem Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde zur Führung der Bezeichnung „Zahnarzt“ oder „Zahnärztin“.
- Die Eintragung ins Zahnarztregister setzt mindestens 2 Jahre Vorbereitungszeit voraus, davon in der Regel mindestens 6 Monate in einer Kassenpraxis. Die Stellen aus dieser Zeit stehen deshalb mit Monat und Jahr im Lebenslauf.
- In Ihren Stichpunkten, alle im Substantivstil, steht jeweils eine Zahl: Patientinnen und Patienten pro Tag, Kronen und Brücken pro Jahr, Wurzelkanalbehandlungen oder Implantate.
- Unter „Weiterbildung“ steht der Fachzahnarzt, etwa für Kieferorthopädie oder Oralchirurgie, mit prüfender Kammer und Jahr.
- Zur Fachkunde im Strahlenschutz gehört das Jahr der letzten Aktualisierung, weil die Strahlenschutzverordnung diese mindestens alle 5 Jahre verlangt.
- Statt Referenzen legen Sie Arbeitszeugnisse und die Approbationsurkunde als Kopien in die Anlagen.
Aufbau des Lebenslaufs für Zahnärzte: Reihenfolge der Abschnitte
In ihrer Berufsdatenbank BERUFENET führt die Bundesagentur für Arbeit den Beruf Zahnarzt als reglementiert: Wer ihn ausübt, braucht in der Regel das Staatsexamen in Zahnmedizin und die Approbation.
Üblich ist die tabellarische Form, antichronologisch geordnet: In jedem Abschnitt steht der neueste Eintrag oben. Für Zahnärzte hat sich diese Gliederung bewährt:
- Persönliche Daten mit Anschrift, Geburtsdatum und gegebenenfalls dem Doktorgrad vor dem Namen
- Kurzprofil, falls Sie eines verwenden
- Berufserfahrung einschließlich Vorbereitungs- und Weiterbildungszeit
- Ausbildung: Promotion, Studium der Zahnmedizin mit Approbation, Schulabschluss
- Weiterbildung: Fachzahnarzt, Fachkunde im Strahlenschutz, Curricula
- Kenntnisse, EDV-Kenntnisse und Sprachkenntnisse
- Ort, Datum und Unterschrift
Das Geburtsdatum führt die Bundesagentur für Arbeit bei den Angaben auf, die in einen Lebenslauf gehören. Ein Gesetz verlangt es nicht. Familienstand, Kinder und Konfession spielen für eine Zahnarztstelle keine Rolle und bleiben deshalb weg.
Kurzprofil für Zahnärzte: Schwerpunkt, Praxisform, Fallzahl
Auf ein Kurzprofil können Sie in einem deutschen Lebenslauf verzichten. Für Zahnärzte lohnt sich eines, wenn es in 3 bis 4 Zeilen Behandlungsschwerpunkt, Praxisform und eine belegbare Zahl nennt.
Formel für das Kurzprofil
Berufsbezeichnung, approbiert seit Jahr, Praxisform mit Zahl der Behandler. Schwerpunkt Behandlungsgebiet: Fallzahl pro Jahr oder Tag. Fachzahnarzt, Curriculum oder Fachkunde mit Jahr. Praxissoftware oder Technik.
Beispiel
Zahnarzt, approbiert seit 2018, angestellt in einer Gemeinschaftspraxis mit 4 Behandlern. Schwerpunkt Endodontie: rund 180 Wurzelkanalbehandlungen pro Jahr unter dem Dentalmikroskop. Fachkunde im Strahlenschutz für die digitale Volumentomografie seit 2021. Praxissoftware charly, Röntgensoftware Sidexis.
Wer im Kurzprofil einfühlsam und gewissenhaft schreibt, sagt nichts darüber, was er am Behandlungsstuhl übernimmt. Ein Behandlungsgebiet mit Fallzahl sagt es in einer Zeile.
Falsch
Empathische Zahnärztin mit Leidenschaft für ästhetische Zahnheilkunde, sicherem Auftreten und hoher Einsatzbereitschaft.
Richtig
Zahnärztin, seit 2019 in der Kinderzahnheilkunde tätig: rund 35 Behandlungen von Kindern pro Woche, dazu ein fester Nachmittag für Angstpatienten.
Behandlungsgebiet und Fallzahl pro Woche zeigen, wofür eine Praxis Sie einplanen kann.
So kann das Kurzprofil einer Zahnärztin aussehen, die seit mehreren Jahren angestellt in einer Gemeinschaftspraxis in Rosenheim arbeitet:
Kurzprofil
Zahnärztin mit Schwerpunkt Prothetik, approbiert seit 2014 und seit 2016 angestellt in einer Gemeinschaftspraxis mit 5 Zahnärztinnen und Zahnärzten. Jährlich rund 140 Kronen und Brücken, darunter 45 auf Implantaten. Feste Behandlerin für Angstpatienten an 2 Nachmittagen pro Woche. Fachkunde im Strahlenschutz, zuletzt aktualisiert 2023; digitale Abformung mit Intraoralscanner.
Berufserfahrung als Zahnarzt: Behandlungen mit Fallzahlen belegen
Über den Stichpunkten stehen Berufsbezeichnung, Praxis oder Klinik mit Ort und der Zeitraum in Monat und Jahr. Die Bundesagentur für Arbeit spricht von 3 bis 5 kurzen Stichpunkten pro Stelle. Bei Zahnärzten stehen darin Behandlungsgebiete mit Zahlen, im Substantivstil und ohne ich.
Falsch
Mitarbeit bei der Behandlung von Parodontitispatienten.
Richtig
Systematische Behandlung der Parodontitis bei rund 90 Patientinnen und Patienten pro Jahr, von der Befundaufnahme bis zur Nachsorge im Recall.
Fallzahl und Ablauf zeigen statt bloßer Mitarbeit eine Therapie in eigener Verantwortung.
Bei der aktuellen Stelle dürfen es mehr Stichpunkte sein als bei älteren, wie bei der Zahnärztin aus Rosenheim:
Berufserfahrung
- Allgemeinzahnärztliche Versorgung von durchschnittlich 22 Patientinnen und Patienten pro Tag in 2 eigenen Behandlungszimmern.
- Planung und Eingliederung von rund 140 Kronen und Brücken jährlich, einschließlich Heil- und Kostenplan sowie Abstimmung mit dem Dentallabor.
- Einführung der digitalen Abformung 2022, heute rund 70 % der Einzelkronen per Intraoralscanner.
- Betreuung von Angstpatienten in einer eigenen Sprechstunde an 2 Nachmittagen pro Woche, jeweils rund 6 Termine.
Viele dieser Zahlen liefert die Abrechnungsstatistik Ihrer Praxis:
| Bereich | So kann es im Lebenslauf stehen |
|---|---|
| Endodontie | Rund 12 Wurzelkanalbehandlungen pro Woche mit elektronischer Längenmessung, etwa die Hälfte an Molaren. |
| Implantologie | Insertion von rund 120 Implantaten pro Jahr, dazu 25 Sinusbodenelevationen. |
| Notdienst | Teilnahme am zahnärztlichen Notdienst an 5 Wochenenden pro Jahr mit bis zu 30 Schmerzpatienten pro Einsatztag. |
| Praxisführung | Personalverantwortung für 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 2 Auszubildende zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. |
Vorbereitungszeit und Assistenzzeit im Lebenslauf angeben
Wer nach der Assistenzzeit als angestellter Zahnarzt in einer Kassenpraxis arbeiten oder sich als Vertragszahnarzt niederlassen will, braucht nach § 95 SGB V die Eintragung ins Zahnarztregister der Kassenzahnärztlichen Vereinigung. Für diese Eintragung verlangt § 3 der Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte neben der Approbation eine Vorbereitungszeit von mindestens 2 Jahren.
In der Regel leisten Sie mindestens 6 Monate davon als Assistent oder Vertreter eines Kassenzahnarztes ab; bis zu 3 dieser Monate kann eine gleich lange Tätigkeit in einer Universitätszahnklinik oder einer Zahnstation der Bundeswehr ersetzen. Die übrige Zeit können Sie auch in einer Zahnklinik, einer Universitätszahnklinik oder der Zahnstation eines Krankenhauses, des öffentlichen Gesundheitsdienstes oder der Bundeswehr ableisten.
An den Zeiträumen Ihrer Stellen sieht die Praxis, wie viele Monate erfüllt sind. Über der Stelle steht die Bezeichnung aus dem Arbeitsvertrag, etwa „Vorbereitungsassistent“ oder „Assistenzzahnarzt“, und ein Stichpunkt nennt, wann die Vorbereitungszeit endet oder geendet hat:
Berufserfahrung
- Führung eines eigenen Terminbuchs mit durchschnittlich 18 Patientinnen und Patienten am Tag.
- Zahnärztliche Betreuung von 2 Pflegeeinrichtungen mit insgesamt rund 60 Bewohnerinnen und Bewohnern, Besuche alle 6 Wochen.
- Ableistung der Vorbereitungszeit für die Kassenzulassung, 24 Monate in einer Praxis mit 2 Vertragszahnärzten, Eintragung ins Zahnarztregister 10/2025.
- Eigenständige Füllungstherapie und Endodontie nach 3 Monaten Einarbeitung, dazu Assistenz bei 28 Implantationen.
Haben Sie Ihren Abschluss in einem anderen Staat der EU oder des EWR erworben und sind zur Berufsausübung zugelassen, entfällt nach § 3 Abs. 4 der Verordnung die Vorbereitungszeit.
Studium der Zahnmedizin, Staatsexamen und Approbation richtig angeben
Nach § 1 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde berechtigt die Approbation zur Führung der Bezeichnung „Zahnarzt“ oder „Zahnärztin“. Im Lebenslauf steht sie mit Monat und Jahr, als eigene Zeile oder direkt beim Studium, das Sie als einen Eintrag mit Universität, Zeitraum und Abschluss angeben.
Welche Prüfungen Sie abgelegt haben, hängt vom Studienbeginn ab. Die Approbationsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen gilt für alle, die ihr Studium ab Oktober 2021 begonnen haben; wer früher angefangen hat, schließt in aller Regel nach der alten Ordnung ab.
| Werdegang | So steht es im Lebenslauf |
|---|---|
| Vor Oktober 2021 | Naturwissenschaftliche Vorprüfung, zahnärztliche Vorprüfung und am Ende die zahnärztliche Prüfung. Im Lebenslauf genügt der Abschluss: zahnärztliche Prüfung (Staatsexamen). |
| Ab Oktober 2021 | Erster, Zweiter und Dritter Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung. Einen Dritten Abschnitt vor Juli 2024 gibt es nicht. |
| Abschluss außerhalb der EU | Studium mit Universität und Land, gegebenenfalls die Kenntnisprüfung mit Monat und Jahr, danach die Approbation. |
Liegt Ihr Examen weniger als 10 Jahre zurück, nennen Sie die Note, und zwar genau so, wie sie im Zeugnis steht. Bei der Zahnärztin aus Rosenheim ist es länger her, deshalb fehlt sie:
Ausbildung
Abschluss: zahnärztliche Prüfung (Staatsexamen). Approbation als Zahnärztin 01/2014.
Eine Promotion zum Dr. med. dent. steht mit Universität und Thema der Dissertation als eigener Eintrag über dem Studium. Ein weiterbildender Master of Science, etwa in Implantologie, gehört als Hochschulabschluss ebenfalls unter „Ausbildung“. BERUFENET beschreibt ihn als meist berufsbegleitendes Studium nach mindestens 1 Jahr Berufstätigkeit.
Fachzahnarzt, Curricula und Fachkunde im Strahlenschutz unter „Weiterbildung“
Die Weiterbildung zum Fachzahnarzt dauert laut BERUFENET in der Regel 4 Jahre und endet mit der Fachzahnarztprüfung. Ein allgemeinzahnärztliches Jahr soll der fachspezifischen Weiterbildung vorausgehen. Verbindlich ist die Weiterbildungsordnung der Kammer, der Sie angehören.
Die Jahre als Weiterbildungsassistent stehen unter „Berufserfahrung“, die Fachzahnarztprüfung mit Kammer und Jahr unter „Weiterbildung“. Je nach Kammer gibt es den Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, für Oralchirurgie, für Parodontologie und für das öffentliche Gesundheitswesen.
Die Fachkunde im Strahlenschutz für intraorale Aufnahmen, Panoramaschichtaufnahmen und Fernröntgenaufnahmen des Schädels erwerben Studierende nach der neuen Approbationsordnung mit dem Dritten Abschnitt. Die Strahlenschutzverordnung verlangt, sie mindestens alle 5 Jahre zu aktualisieren, und das Jahr der letzten Aktualisierung steht deshalb dabei. Wer mit einem DVT arbeitet, kann den Fachkundekurs dafür mit Jahr nennen.
So sieht der Abschnitt bei einem Fachzahnarzt für Oralchirurgie aus, die neueste Angabe oben:
Weiterbildung
- Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz, einschließlich DVT, 2025
- Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Prüfung vor der Zahnärztekammer Niedersachsen, 2020
- Fachkundekurs Digitale Volumentomografie, 2018
Kenntnisse und EDV-Kenntnisse im Lebenslauf eines Zahnarztes
Als Kernkompetenzen des Berufs nennt BERUFENET unter anderem Zahnerhaltung, Prothetik, präventive Zahnheilkunde und die Arbeit mit dem Intraoralscanner. Implantologie, Parodontologie, Kinder- und Alterszahnheilkunde sowie die digitale Volumentomografie führt die Datenbank als weitere Kompetenzen auf.
Unter „Kenntnisse“ stehen nur Gebiete, die ein Eintrag unter „Berufserfahrung“ mit einer Zahl belegt:
| Kenntnis | So belegen Sie sie im Lebenslauf |
|---|---|
| Prothetik und Implantatprothetik | Kronen, Brücken und implantatgetragene Versorgungen pro Jahr, getrennt gezählt. |
| Endodontie | Wurzelkanalbehandlungen pro Woche oder Jahr und das Dentalmikroskop, falls Sie damit arbeiten. |
| Behandlung von Angstpatienten und Kindern | Eine feste Sprechstunde mit Wochentag und Zahl der Behandlungen. |
| Abrechnung nach BEMA und GOZ | Heil- und Kostenpläne pro Monat, bei Leitungsaufgaben die Prüfung der Quartalsabrechnung. |
| EDV-Kenntnisse | Praxis- und Röntgensoftware mit Namen, etwa DS-Win, charly oder Sidexis, dazu CEREC und Intraoralscanner. |
Eine Fremdsprache zählt in Praxen mit vielen Patientinnen und Patienten anderer Muttersprache. Im Lebenslauf steht sie mit der üblichen Stufe und dem GER-Niveau, etwa „Türkisch: gute Kenntnisse (B1)“.
Lebenslauf für die erste Stelle nach dem Staatsexamen: Kurse, Famulatur, frühere Ausbildung
Vor der ersten Stelle zählt, was Sie im Studium selbst behandelt haben. Unter dem Studieneintrag nennen Sie deshalb in einer Zeile die klinischen Behandlungskurse mit einer Zahl, bei einem frischen Examen außerdem die Note:
Falsch
Umfangreiche praktische Erfahrung aus den klinischen Kursen des Studiums.
Richtig
Eigenständige Versorgung von 26 Patientinnen und Patienten in den klinischen Behandlungskursen, dabei Eingliederung von 14 Einzelkronen und 3 Modellgussprothesen.
Die Zahl zeigt der Praxis, womit Sie am ersten Arbeitstag schon Erfahrung haben.
Wer nach der neuen Approbationsordnung studiert, leistet nach dem Ersten Abschnitt eine Famulatur von 4 Wochen ab. Die Famulatur steht mit Praxis, Ort und Monat unter „Berufserfahrung“, ebenso ein Nebenjob in einer Zahnarztpraxis oder einem Dentallabor.
Haben Sie vor dem Studium eine Ausbildung in der Zahntechnik oder eine ZFA-Ausbildung abgeschlossen, bleibt diese als eigener Eintrag unter „Ausbildung“ stehen. Dort nennen Sie auch die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer beziehungsweise die Abschlussprüfung vor der Zahnärztekammer.
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Zahnarzt
Gehört ein Bewerbungsfoto in den Lebenslauf als Zahnarzt?
Das entscheiden Sie allein, denn keine Praxis darf ein Foto verlangen. Die Bundesagentur für Arbeit äußert sich dazu uneinheitlich: Auf ihrer Lebenslauf-Seite ist das Foto „kein Muss mehr“, ihr Bewerbungstraining plant es ohne Deckblatt weiterhin im Lebenslauf ein. Verwenden Sie eines, sollte es vom Fotografen stammen.
Wie viele Seiten darf der Lebenslauf eines Zahnarztes haben?
Die Bundesagentur für Arbeit nennt 2 DIN-A4-Seiten als Höchstumfang. Führen Sie Vorbereitungszeit, mehrere Praxen und eine Weiterbildung zum Fachzahnarzt auf, füllen Sie meist 2 Seiten, und das rechnet Ihnen niemand negativ an. Die Beispiele hier sind jeweils einseitig. Eine lange Liste von Fortbildungen gehört als eigene Übersicht in die Anlagen.
Soll ich die Note des Staatsexamens angeben?
In den ersten rund 10 Jahren nach der Prüfung ja, und zwar in der Form, die das Zeugnis verwendet, ohne sie umzurechnen. Nennen Sie dann auch bei Promotion und Master aus dieser Zeit das Ergebnis, denn eine einzelne Note neben fehlenden anderen fällt auf.
Wie steht die eigene Praxis im Lebenslauf?
Als eigener Eintrag unter „Berufserfahrung“, etwa „Zahnarzt in eigener Praxis“, mit Praxisnamen, Ort und dem Monat der Niederlassung. Die Stichpunkte nennen die Zahl der Behandlungszimmer, die Teamgröße und die Schwerpunkte mit Fallzahlen, dazu die Zulassung als Vertragszahnarzt mit Jahr.
Gehören Fortbildungspunkte in den Lebenslauf?
Einzelne Punkte nicht. Unter „Weiterbildung“ stehen Curricula, Fachkunden und größere Kurse mit Anbieter und Jahr. Den Nachweis Ihrer Fortbildung nach § 95d SGB V legen Sie bei Bedarf als Anlage bei.
Brauche ich Referenzen von früheren Praxen?
Nein, im Lebenslauf selbst stehen keine Ansprechpartner früherer Praxen. § 109 der Gewerbeordnung sichert Ihnen zum Ende jedes Arbeitsverhältnisses ein schriftliches Zeugnis zu. Diese Arbeitszeugnisse legen Sie in Kopie bei, das jüngste obenauf, dazu die Approbationsurkunde.
Wie erkläre ich eine Pause zwischen Examen und erster Stelle?
Legen Sie dafür eine eigene Zeile mit Zeitraum und Tätigkeit an, etwa „Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung“ oder „Hospitation in einer oralchirurgischen Praxis“. Die Bundesagentur für Arbeit rät dazu bei jeder Unterbrechung von über 2 Monaten.
Fazit
Ein Lebenslauf als Zahnarzt überzeugt, wenn Approbation, Vorbereitungszeit und Behandlungsschwerpunkte mit Monat, Jahr und Fallzahl darin stehen. Fachzahnarzt, Fachkunde im Strahlenschutz und Curricula folgen mit Kammer oder Anbieter und Jahr unter „Weiterbildung“. Urkunden und Arbeitszeugnisse liegen als Anlagen bei.


