Das Wichtigste in Kürze
- Das Zeugnis über die staatliche Prüfung weist 3 Noten in Worten aus, schriftlich, mündlich und praktisch, und keine Gesamtnote; einen Durchschnitt errechnen Sie daraus nicht.
- Unter der Ausbildung zum Notfallsanitäter stehen 2 Angaben mit Jahr: die staatliche Prüfung und die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 1 des Notfallsanitätergesetzes.
- Wer als Rettungsassistent die staatliche Ergänzungsprüfung abgelegt hat, gibt sie als eigenen Eintrag über der früheren Ausbildung an; als Jahr steht dort spätestens 2023.
- Bei jeder Stelle im Rettungsdienst stehen Rettungsmittel, Funktion und eine Zahl, zum Beispiel durchschnittlich 7 Einsätze pro Schicht in der Patientenbetreuung auf dem Rettungswagen.
- Die Qualifikation zum Praxisanleiter gehört mit Stundenzahl und Jahr unter „Weiterbildung“, ebenso Kurse mit Zertifikat unter dem Namen, den das Zertifikat nennt.
- Der Führerschein steht unter „Persönliche Daten“, und für Rettungswagen über 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse brauchen Sie Klasse C1.
Aufbau: Was in den Lebenslauf als Notfallsanitäter gehört
Mehr als 2 DIN-A4-Seiten soll ein Lebenslauf laut der Bundesagentur für Arbeit nicht haben. Mit mehreren Wachen, einer Qualifikation zum Praxisanleiter und einer Reihe von Kursen füllen Sie beide; direkt nach der staatlichen Prüfung kommen Sie mit 1 Seite hin.
Wer Bewerbungen für den Rettungsdienst oder eine Feuerwehr sichtet, findet sich in dieser Abfolge am schnellsten zurecht:
- Persönliche Daten mit Anschrift, Geburtsdatum und Führerschein
- Kurzprofil (freiwillig)
- Berufserfahrung
- Ausbildung mit staatlicher Prüfung und Erlaubnis
- Weiterbildung
- Kenntnisse, EDV-Kenntnisse und Sprachkenntnisse
- Ehrenamt
- Ort, Datum und Unterschrift
In jedem Abschnitt steht der aktuelle Eintrag oben, und diese Richtung gilt für das ganze Dokument. Die Bundesagentur für Arbeit nennt unter den persönlichen Daten auch Geburtsdatum und Geburtsort. Verpflichtend ist keine der beiden Angaben, und Familienstand oder Konfession lassen Sie weg.
Notfallsanitäter, Rettungsassistent, Ergänzungsprüfung: Berufsbezeichnung und Erlaubnis angeben
Die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist bundesweit einheitlich geregelt. Nach § 5 des Notfallsanitätergesetzes dauert sie in Vollzeit 3 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre, und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab.
Für die Bezeichnung genügt die Prüfung allein nicht. Wer sich Notfallsanitäter nennen will, braucht nach § 1 des Gesetzes eine Erlaubnis, und die wird auf Antrag erteilt. Im Lebenslauf stehen deshalb 2 Angaben mit Jahr: die staatliche Prüfung und die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung.
| Ihr Weg | So steht es im Lebenslauf |
|---|---|
| Dreijährige Ausbildung nach dem Notfallsanitätergesetz | Ausbildung zum Notfallsanitäter mit Schule oder Ausbildungsträger, Ort und Zeitraum; in der Zeile darunter staatliche Prüfung und Erlaubnis mit Jahr |
| Rettungsassistent mit staatlicher Ergänzungsprüfung | 2 Einträge: oben die staatliche Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter mit Jahr und Erlaubnis, darunter die Ausbildung zum Rettungsassistenten |
| Rettungsassistent ohne Ergänzungsprüfung | Rettungsassistent, wie es in Ihrer Erlaubnisurkunde steht; nach § 30 des Gesetzes dürfen Sie diese Bezeichnung weiterhin führen |
| Ausbildung läuft noch | Ausbildung zum Notfallsanitäter, staatliche Prüfung voraussichtlich 2027 |
| Rettungssanitäter vor der Ausbildung | Eigener Eintrag unter der Ausbildung zum Notfallsanitäter: Ausbildung zum Rettungssanitäter mit Stundenzahl, Ausbildungsstätte und Zeitraum |
Die Ergänzungsprüfung stand Rettungsassistenten nach § 32 des Gesetzes nur 10 Jahre lang offen, gerechnet ab dem Inkrafttreten am 1. Januar 2014. Im Lebenslauf steht bei ihr deshalb spätestens das Jahr 2023. Haben Sie zur Vorbereitung eine weitere Ausbildung absolviert, nennen Sie deren Umfang, je nach Berufsjahren 480 oder 960 Stunden.
Falsch
Notfallsanitäter (früher Rettungsassistent), Abschluss 2019.
Richtig
Staatliche Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter, 2019. Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung, 2019.
Prüfung und Erlaubnis mit Jahr zeigen den Weg zur Bezeichnung, und die Ausbildung zum Rettungsassistenten folgt als eigener Eintrag darunter.
Kurzprofil für Notfallsanitäter: Prüfungsjahr, Rettungsmittel, Funktion
Auch ohne Kurzprofil ist ein deutscher Lebenslauf vollständig. Stellen Sie eines voran, dann gehören in 3 bis 4 Zeilen die Angaben, nach denen eine Rettungsdienstleitung sonst blättert: Berufsbezeichnung mit Prüfungsjahr, Rettungsmittel und Funktion, eine Einsatzzahl und Ihre Zusatzqualifikation.
Formel für das Kurzprofil
Berufsbezeichnung, staatliche Prüfung Jahr, seit Jahr auf dem Rettungsmittel einer Wache oder Organisation. Einsatzzahl mit Zeitraum und Funktion. Zusatzqualifikation mit Jahr, Führerscheinklasse. Ziel: Funktion oder Wache in Region.
Beispiel
Notfallsanitäter, staatliche Prüfung 2018, seit 2018 auf dem Rettungswagen einer Regensburger Rettungswache mit 4 Fahrzeugen. Jährlich rund 1.250 Einsätze in der Patientenbetreuung, etwa jeder 6. mit Notarzt. Praxisanleiter seit 2022, Führerschein Klasse C1. Ziel: stellvertretende Wachleitung in der Oberpfalz.
Belastbarkeit und Teamfähigkeit setzt jede Wache voraus; im Kurzprofil belegen die beiden Wörter nichts. Nachprüfbar sind dagegen Prüfungsjahr, Rettungsmittel, Einsatzzahlen und Qualifikationen.
Falsch
Erfahrener Notfallsanitäter mit hoher Belastbarkeit, Empathie und Leidenschaft für die präklinische Notfallmedizin.
Richtig
Notfallsanitäterin, Erlaubnis seit 2020, in der Notfallrettung eines Landkreises mit 3 Rettungswachen, Patientenbetreuung auf dem Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst, Führerschein Klasse C1.
Erlaubnis, Einsatzgebiet, Funktion und Dienstform stehen auch im Arbeitszeugnis, die Eigenschaften nicht.
Wer über die Ergänzungsprüfung zur Bezeichnung gekommen ist, zählt die Jahre als Rettungsassistentin oder Rettungsassistent mit:
Kurzprofil
Notfallsanitäterin mit staatlicher Ergänzungsprüfung 2017, im Rettungsdienst seit 2006, zunächst als Rettungsassistentin. Heute Patientenbetreuung auf dem Rettungswagen und Praxisanleitung für 5 Auszubildende einer Lehrrettungswache. Stellvertretende Wachleiterin seit 2021, Führerschein Klasse C1.
Berufserfahrung als Notfallsanitäter: Rettungsmittel, Funktion und Einsatzzahlen
Ein Eintrag beginnt mit Bezeichnung, Arbeitgeber samt Ort und dem Zeitraum, für den Monat und Jahr genügen. Für die aktuelle Stelle folgen 3 bis 5 Stichpunkte im Substantivstil, ohne ich und ohne gebeugtes Verb. Zu einer Stelle im Rettungsdienst gehören das Rettungsmittel, Ihre Funktion darauf und eine Zahl mit Bezugsgröße.
Falsch
Zuständig für die Versorgung und den Transport von Notfallpatienten.
Richtig
Verantwortliche Patientenbetreuung auf dem Rettungswagen bei monatlich rund 110 Einsätzen, davon etwa 20 mit Notarzt.
Aus Rettungsmittel, Funktion und Einsatzzahl liest eine Rettungsdienstleitung ab, wie viel Routine Sie mitbringen.
Berufserfahrung
- Versorgung und Transportbegleitung in der Notfallrettung auf dem Rettungswagen, durchschnittlich 7 Einsätze pro 12-Stunden-Schicht.
- Eigenständige Medikamentengabe nach den Vorgaben des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst bei jährlich rund 160 Einsätzen, vor allem zur Schmerzbehandlung.
- Seit 2022 Praxisanleitung für 4 Auszubildende der Lehrrettungswache, einschließlich Vorbereitung auf den praktischen Teil der staatlichen Prüfung.
Ihre Zahlen entnehmen Sie der Einsatzdokumentation und dem Dienstplan. Für Notfallsanitäter eignen sich vor allem diese Bereiche:
| Bereich | So kann der Stichpunkt lauten |
|---|---|
| Einsatzaufkommen | Wöchentlich 4 Dienste in der Notfallrettung auf einer Wache mit rund 9.000 Einsätzen im Jahr. |
| Eigenständige Maßnahmen | Anlage von rund 300 periphervenösen Zugängen pro Jahr und Medikamentengabe nach Vorgabe bei etwa jedem 8. Einsatz. |
| Arbeit mit dem Notarzt | Assistenz bei 3 bis 4 Notarzteinsätzen pro Woche, von der Narkosevorbereitung bis zur Übergabe im Schockraum. |
| Praxisanleitung | Begleitung von 6 Auszubildenden durch die gesamte Ausbildung, 4 davon inzwischen mit bestandener staatlicher Prüfung. |
| Wachorganisation | Monatliche Funktionsprüfung von 14 Medizingeräten auf 3 Rettungswagen nach Checkliste. |
| Großschadenslage | 2025 Leitung der Patientenablage mit 12 Einsatzkräften bei einer Übung zum Massenanfall von Verletzten. |
Kenntnisse und EDV-Kenntnisse im Lebenslauf als Notfallsanitäter
Unter „Kenntnisse“ gehören die Begriffe aus der Stellenanzeige, sofern ein anderer Abschnitt sie belegt. Als Raster eignet sich das Ausbildungsziel in § 4 des Notfallsanitätergesetzes: Es trennt eigenverantwortliche Aufgaben von der Mitwirkung an ärztlichen Maßnahmen.
| Kenntnis oder Stärke | Wo der Beleg steht |
|---|---|
| Notfallmedizinische Erstversorgung | Rettungsmittel, Funktion und Einsatzzahl bei der aktuellen Stelle. |
| Invasive Maßnahmen und Medikamentengabe | Ein Stichpunkt mit der Zahl der Einsätze und dem Zusatz, nach wessen Vorgaben Sie arbeiten. |
| Assistenz bei der notärztlichen Versorgung | Die Zahl der Notarzteinsätze pro Jahr oder ihr Anteil an Ihren Einsätzen. |
| Übergabe und Einsatzdokumentation | Das Dokumentationssystem mit Namen unter „EDV-Kenntnisse“, etwa NIDA. |
| Praxisanleitung | Die Zusatzqualifikation mit Stundenzahl unter „Weiterbildung“ und die Zahl Ihrer Auszubildenden. |
| Entscheidungsfähigkeit unter Zeitdruck | Dienstjahre in der Notfallrettung und eine Führungsaufgabe, etwa bei einer Großübung, anstelle des Schlagworts. |
Kenntnisse
Notfallmedizinische Erstversorgung · Medikamentengabe nach Vorgabe des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst · Atemwegssicherung · EKG-Diagnostik · Praxisanleitung · Hygiene und Desinfektion
Ausbildung und Weiterbildung: Prüfungsnoten, Praxisanleiter, Führerschein Klasse C1
Das Zeugnis über die staatliche Prüfung enthält nach dem Muster der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung 3 Prüfungsnoten in Worten, je eine für den schriftlichen, den mündlichen und den praktischen Teil, und keine Gesamtnote. Geben Sie die Noten an, dann alle 3 und ohne selbst errechneten Durchschnitt. Das Zeugnis über die Ergänzungsprüfung bescheinigt nur das Bestehen.
Unter „Weiterbildung“ stehen Lehrgänge mit Jahr und Stundenzahl oder Anbieter, nach Jahren absteigend geordnet. Laut BERUFENET, der Berufsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit, liegt die Weiterbildung zum Praxisanleiter für Notfallsanitäter nahe. Wer auf der Lehrrettungswache anleitet, braucht nach § 3 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung mindestens 2 Jahre Berufserfahrung und eine berufspädagogische Zusatzqualifikation von mindestens 300 Stunden, dazu jährlich 24 Stunden berufspädagogische Fortbildung. Die Stundenzahl Ihrer eigenen Qualifikation übernehmen Sie aus der Bescheinigung.
Weiterbildung
- Pflichtfortbildung Notfallrettung, 34 Stunden, Rettungsdienst Hopfenstange gGmbH, 2026
- Berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleiter, 24 Stunden, 2025
- Berufspädagogische Zusatzqualifikation zum Praxisanleiter, 300 Stunden, 2022
Vorgaben zur Fortbildung macht das Rettungsdienstrecht der Länder. Das Bayerische Rettungsdienstgesetz etwa verlangt in Art. 44 eine regelmäßige Fortbildung des nichtärztlichen Personals und nennt dafür keine Stundenzahl. Ihre jüngste Fortbildung können Sie mit Umfang und Jahr aufführen; Kurse mit Zertifikat, etwa zur Reanimation oder zur Traumaversorgung, übernehmen Sie unter dem Namen, den das Zertifikat nennt.
Den Führerschein tragen Sie unter „Persönliche Daten“ ein. Klasse B endet bei 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse; für schwerere Fahrzeuge gilt nach § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung Klasse C1, die bis 7.500 kg reicht. Ob Sie den Rettungswagen der neuen Wache fahren dürfen, liest die Leitung an dieser Zeile ab.
Lebenslauf für Berufseinsteiger: Bewerbung nach der staatlichen Prüfung zum Notfallsanitäter
Nach 3 Jahren Ausbildung haben Sie mehr vorzuweisen, als der Abschnitt „Berufserfahrung“ zeigt. Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung schreibt mindestens 1.920 Stunden Unterricht, 1.960 Stunden auf der Lehrrettungswache und 720 Stunden im Krankenhaus vor. Auf der Wache gehört die Teilnahme an mindestens 175 realen Einsätzen dazu, mindestens 50 davon mit Notarzt.
Schreiben Sie unter den Ausbildungseintrag Ihre eigenen Zahlen aus den 3 Jahren: Einsätze auf der Lehrrettungswache, Notarzteinsätze und auf Wunsch die Prüfungsnoten. So sieht das bei einem Absolventen aus Eberswalde aus:
Ausbildung
Staatliche Prüfung 2026: schriftlich „gut“, mündlich „befriedigend“, praktisch „gut“. Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung, 2026. Praktische Ausbildung auf der Lehrrettungswache mit 310 Einsätzen, 85 davon mit Notarzt.
Dienste als Rettungssanitäter vor oder neben der Ausbildung, ein Freiwilliges Soziales Jahr im Krankentransport oder ein früherer Beruf in der Pflege stehen unter „Berufserfahrung“, jeweils mit Rettungsmittel und Aufgabe. Unbezahlte Einsätze im Sanitätsdienst, im Katastrophenschutz oder bei der Freiwilligen Feuerwehr gehören mit Ihrer Funktion und den Stunden pro Jahr unter „Ehrenamt“.
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Notfallsanitäter
Gehört ein Bewerbungsfoto in den Lebenslauf als Notfallsanitäter?
Vorgeschrieben ist es nicht, und verlangen darf ein Arbeitgeber es nicht. Die Bundesagentur für Arbeit bezeichnet das Foto in ihren Hinweisen zum Lebenslauf als „kein Muss mehr“, führt es in ihrem Bewerbungstraining aber weiter als Bestandteil eines Lebenslaufs ohne Deckblatt. Fügen Sie eines ein, nehmen Sie eine Aufnahme vom Berufsfotografen und kein Bild in Einsatzkleidung vor dem Fahrzeug.
Wie viele Seiten darf der Lebenslauf als Notfallsanitäter haben?
Höchstens 2 DIN-A4-Seiten, wenn Sie der Bundesagentur für Arbeit folgen. Wer 3 Wachen, eine Ergänzungsprüfung und zahlreiche Kurse unterbringt, nutzt beide Seiten und hat davon keinen Nachteil. Im ersten Jahr nach der staatlichen Prüfung wird selten mehr als 1 Seite daraus.
Gehören die 3 Noten der staatlichen Prüfung in den Lebenslauf?
Bis etwa 10 Jahre nach der Prüfung ist das sinnvoll. Das Zeugnis nennt 3 Noten in Worten und keine Gesamtnote, deshalb schreiben Sie alle 3 aus und bilden keinen Durchschnitt. Nennen Sie die Noten, geben Sie auch bei anderen Abschlüssen aus dieser Zeit die Note an. Nach einer Ergänzungsprüfung entfällt die Frage, denn deren Zeugnis bescheinigt nur das Bestehen.
Wie gebe ich den Rettungsassistenten ohne Ergänzungsprüfung an?
Als Rettungsassistent, mit Ausbildung, Zeitraum und Erlaubnis. Nach § 30 des Notfallsanitätergesetzes dürfen Sie die Bezeichnung weiterhin führen, wenn Sie die Erlaubnis nach dem Rettungsassistentengesetz besitzen. Das Wort „Notfallsanitäter“ verwenden Sie für sich nirgends im Lebenslauf, auch nicht im Kurzprofil; die Frist für die Ergänzungsprüfung lief Ende 2023 ab.
Gehören Arbeitszeugnisse oder Referenzen zum Lebenslauf als Notfallsanitäter?
Arbeitszeugnisse ja, und zwar als Anlage; eine Liste mit Namen und Telefonnummern früherer Vorgesetzter nein. Verlassen Sie einen Rettungsdienst, muss Ihnen der Arbeitgeber nach § 109 der Gewerbeordnung ein schriftliches Zeugnis ausstellen. Die letzten 2 bis 4 legen Sie als Kopie bei, nach Datum absteigend sortiert, dazu das Prüfungszeugnis und die Erlaubnisurkunde.
Wie erkläre ich die Monate zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn?
Mit einer eigenen Zeile, die den Zeitraum und Ihre Tätigkeit nennt, etwa Lehrgang zum Rettungssanitäter, Freiwilligendienst oder Aushilfsjob. Die Bundesagentur für Arbeit rät, jede Pause von mehr als 2 Monaten einzutragen und zu erläutern. Beginnt der Kurs an Ihrer Schule erst im Herbst, entsteht eine solche Wartezeit schnell.
Muss ich den Lebenslauf als Notfallsanitäter unterschreiben?
Nein. Notwendig ist die Unterschrift aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit nicht unbedingt, sie kann aber von Vorteil sein. Kommunale Träger und Berufsfeuerwehren gehören zur Verwaltung, und dort ist ein unterschriebener Lebenslauf nach wie vor die Regel. Mit Unterschrift endet der Lebenslauf auf Ort und Datum in der Form „Regensburg, 12.10.2026“ und Ihrem Namenszug darunter.
Fazit
Im Lebenslauf als Notfallsanitäter stehen staatliche Prüfung und Erlaubnis mit Jahr, bei jeder Stelle im Rettungsdienst Rettungsmittel, Funktion und Einsatzzahlen und unter „Weiterbildung“ die Qualifikationen mit Stundenzahl. Wer vom Rettungsassistenten kommt, setzt die Ergänzungsprüfung als eigenen Eintrag über die frühere Ausbildung.


