Das Wichtigste in Kürze
- Im Lebenslauf steht die amtliche Berufsbezeichnung mit Fachrichtung, etwa Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, und nicht das umgangssprachliche Elektriker.
- Die Ausbildung im Handwerk endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer oder der Innung, und ihre Note übernehmen Sie wie auf dem Zeugnis, etwa „gut (84 Punkte)“, nie als Dezimalnote.
- Jeder Stichpunkt ist im Substantivstil formuliert und enthält eine Zahl: 38 PV-Anlagen, 24 Wohneinheiten, 1.400 geprüfte Geräte pro Jahr.
- Elektrofachkraft ist eine Begriffsbestimmung der DGUV Vorschrift 3 und kein Lehrgang, gehört deshalb nicht unter „Weiterbildung“.
- Der Führerschein Klasse B gehört unter „Persönliche Daten“, weil Elektroniker meist bei Kunden und an wechselnden Einsatzorten arbeiten.
- Bis zu 2 DIN-A4-Seiten sind bei mehreren Stationen normal, und statt Referenzen kommen Prüfungszeugnis und Arbeitszeugnisse in die Anlagen.
Aufbau: So gliedern Sie den Lebenslauf als Elektroniker
Der Lebenslauf ist tabellarisch und antichronologisch aufgebaut, mit der aktuellen Stelle oben. Die Bundesagentur für Arbeit setzt die Grenze bei 2 DIN-A4-Seiten, und für einen Gesellen mit mehreren Stationen ist diese Länge normal.
Für eine Stelle im Elektrohandwerk passt diese Reihenfolge:
- Persönliche Daten mit Anschrift, Geburtsdatum und Führerschein
- Kurzprofil, wenn Sie eines schreiben
- Berufserfahrung
- Ausbildung
- Weiterbildung
- Kenntnisse, EDV-Kenntnisse und Sprachkenntnisse
- Ehrenamt und Interessen, wenn sie zum Beruf passen
- Ort, Datum und Unterschrift
Das Geburtsdatum ist in Deutschland üblich, aber keine Pflicht, und wer es weglässt, macht keinen Fehler. Familienstand und Konfession gehören nicht mehr in den Lebenslauf.
Kurzprofil für Elektroniker: Fachrichtung, Berufsjahre, Schwerpunkt
Ein Kurzprofil ist in einem deutschen Lebenslauf freiwillig. Wer eines schreibt, fasst in 3 bis 4 Zeilen zusammen, was ein Meister sonst im ganzen Dokument suchen muss: Fachrichtung, Berufsjahre, Schwerpunkt und eine Zahl, die den Schwerpunkt belegt.
Formel für das Kurzprofil
Berufsbezeichnung mit Fachrichtung mit Zahl Jahren Erfahrung in Einsatzbereich. Schwerpunkt Anlagenart: eine Zahl mit Bezugsgröße. Weiterbildung oder Zertifikat. Nächstes Ziel: Art der Stelle im Raum Ort.
Beispiel
Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, mit 6 Jahren Erfahrung in Neubau und Sanierung von Mehrfamilienhäusern. Schwerpunkt Photovoltaik mit Batteriespeicher: 38 selbst in Betrieb genommene Anlagen seit 2023. KNX-Partner, Teile III und IV der Meisterprüfung bestanden. Nächstes Ziel: Obermonteur im Raum Bielefeld.
Adjektive wie zuverlässig oder belastbar beweisen hier nichts, weil sie in fast jeder Bewerbung stehen. Prüfen kann ein Elektrobetrieb dagegen Anlagen, Größenordnungen und Verantwortung.
Falsch
Zuverlässiger und belastbarer Elektroniker mit langjähriger Erfahrung, Teamgeist und Freude an neuen Herausforderungen.
Richtig
Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, mit 9 Jahren Erfahrung im Gewerbebau, davon 3 Jahre als Obermonteur mit 4 Monteuren und 2 Auszubildenden auf der Baustelle.
Fachrichtung, Jahre und Teamgröße ersetzen die Adjektive, die jeder Mitbewerber auch verwendet.
Im Kundendienst rücken Einsätze und Kunden an die Stelle der Bauvorhaben:
Kurzprofil
Elektronikerin, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, seit 2021 im Kundendienst eines Elektrofachbetriebs mit 14 Beschäftigten. Durchschnittlich 6 Einsätze pro Tag bei Privat- und Gewerbekunden, von der Fehlersuche in Unterverteilungen bis zur Wiederholungsprüfung nach DGUV Vorschrift 3. Erfahrung in der KNX-Programmierung und der Installation von Wallboxen, feste Ansprechpartnerin für 3 Hausverwaltungen.
Berufserfahrung als Elektroniker: Stationen mit Zahlen
Jede Station nennt Position, Arbeitgeber mit Ort und den Zeitraum mit Monat und Jahr, darunter 3 bis 5 Stichpunkte. Diese sind im Substantivstil formuliert, ohne ich und ohne konjugiertes Verb, meist mit Installation, Inbetriebnahme oder Prüfung am Anfang, und enthalten jeweils eine Zahl mit Bezugsgröße.
Falsch
Zuständig für Elektroinstallationen, Wartung und Reparaturen.
Richtig
Elektroinstallation in 24 Wohneinheiten eines Neubaus von der Rohinstallation bis zur Endmontage, einschließlich Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 und Prüfprotokoll.
Umfang und Prüfung zeigen, dass Sie eine Anlage vom Leerrohr bis zum Prüfprotokoll selbst übernehmen.
Berufserfahrung
- Installation von 38 Photovoltaikanlagen zwischen 8 und 25 kWp seit 2023, jeweils mit Batteriespeicher, Inbetriebnahme und Übergabe an den Kunden.
- Montage und Inbetriebnahme von 60 Wallboxen in den Tiefgaragen von 3 Wohnanlagen.
- Wiederholungsprüfung von rund 1.400 ortsveränderlichen Geräten pro Jahr nach DGUV Vorschrift 3 für 12 Gewerbekunden.
Zahlen stecken in fast jedem Auftrag. Im Elektrohandwerk finden Sie sie vor allem hier:
| Bereich | So kann es im Lebenslauf stehen |
|---|---|
| Neubau | Elektroinstallation in 2 Bauabschnitten mit insgesamt 46 Wohneinheiten, Zählerplätze und Unterverteilungen eingeschlossen. |
| Photovoltaik | Aufbau von 22 Dachanlagen mit insgesamt rund 260 kWp, davon 9 mit Batteriespeicher. |
| Kundendienst | Störungsdienst mit durchschnittlich 6 Einsätzen pro Tag, rund 85 % davon beim ersten Termin behoben. |
| Prüfen | Erstprüfung und Dokumentation von 120 Stromkreisen beim Umbau einer Grundschule. |
| Gebäudeautomation | Programmierung von 180 KNX-Aktoren für Licht, Beschattung und Heizung in einem Bürogebäude. |
Kenntnisse und EDV-Kenntnisse im Lebenslauf als Elektroniker
Unter „Kenntnisse“ gehört, was die Stellenanzeige verlangt, und jede Kenntnis braucht einen Beleg an anderer Stelle im Lebenslauf. Laut BERUFENET, der Berufsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit, lernen Sie in der Ausbildung unter anderem, Gebäudeautomatisierungssysteme, Kleinsteuerungen und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zu installieren und die Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen von Heizungs-, Klima- und Lüftungssystemen zu prüfen.
| Kenntnis oder Stärke | So belegen Sie sie |
|---|---|
| Photovoltaik und Speicher | Anzahl und Leistung der Anlagen in der Station, dazu eine Herstellerschulung unter „Weiterbildung“. |
| Gebäudeautomation mit KNX | KNX-Partner unter „Weiterbildung“ und ein Projekt mit der Zahl der programmierten Aktoren. |
| Prüfen und Messen | Die Prüfung mit ihrer Grundlage, etwa Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 oder Wiederholungsprüfung nach DGUV Vorschrift 3. |
| Kundenkontakt | Einsätze bei Privatkunden pro Tag oder die Zahl der Hausverwaltungen, die Sie betreuen. |
| Verantwortung | Funktion als Obermonteur, Größe des Teams und die Zahl der Auszubildenden, die Sie anleiten. |
| EDV-Kenntnisse | Die Programme mit Namen: ETS6 für KNX, EPLAN für Schaltpläne, Siemens LOGO! für Kleinsteuerungen. |
Ausbildung zum Elektroniker und Gesellenprüfung richtig angeben
Im Lebenslauf steht die Berufsbezeichnung Ihres Prüfungszeugnisses. Elektriker ist ein Wort aus dem Alltag, kein Ausbildungsberuf: Seit der Neuordnung 2003 heißt der Handwerksberuf Elektroniker, und die Ausbildung dauert nach der Elektronikerausbildungsverordnung 3,5 Jahre.
Welche Fachrichtung Sie angeben, richtet sich nach dem Beginn Ihrer Ausbildung und nicht nach dem Jahr der Prüfung.
| Ausbildung | So steht es im Lebenslauf |
|---|---|
| Handwerk, Beginn ab 08/2021 | Ausbildung zum Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik oder Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik |
| Handwerk, Beginn 08/2003 bis 07/2021 | Ausbildung zum Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik oder Informations- und Telekommunikationstechnik |
| Handwerk, Beginn vor 08/2003 | Die damalige Bezeichnung, so wie sie auf dem Zeugnis steht, etwa Elektroinstallateur oder Fernmeldeanlagenelektroniker |
| Industrie | Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik mit Abschlussprüfung vor der IHK, ein eigener Beruf und keine Fachrichtung |
| Gebäudesystemintegration, Beginn ab 08/2021 | Ausbildung zum Elektroniker für Gebäudesystemintegration, ein eigener Beruf mit eigener Gesellenprüfung |
Weil der Elektroniker ein Handwerksberuf ist, endet die Ausbildung mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer oder dem Prüfungsausschuss der Innung, nie mit einer IHK-Prüfung. Das Zeugnis weist Punkte und eine Gesamtnote in Worten aus, und genau so übernehmen Sie die Note.
Falsch
Ausbildung Elektriker, Abschlussnote 1,7.
Richtig
Ausbildung zum Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Dortmund, Note: gut (87 Punkte).
Amtliche Bezeichnung, prüfende Kammer und die Note in der Form des Zeugnisses: So sieht ein Meister auf einen Blick, dass die Angaben stimmen.
Als Schule nennen Sie in der Station die Berufsschule, in Nordrhein-Westfalen das Berufskolleg, jeweils mit Ort. Die Zeile darunter nennt Prüfung, prüfende Stelle und Note.
Ausbildung
Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Note: gut (84 Punkte).
Weiterbildung als Elektroniker: Meisterprüfung, KNX und Führerschein
Unter „Weiterbildung“ stehen Lehrgänge und Prüfungen mit Anbieter und Jahr, die neueste zuerst. Als naheliegenden Aufstieg nennt BERUFENET die Prüfung zum Elektrotechnikermeister. Der zweite Weg ist der staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik, eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an einer Fachschule und keine IHK-Prüfung; in Bayern lautet der Abschluss Staatlich geprüfter Elektrotechniker.
Der Meistertitel lautet Elektrotechnikermeister, nicht Elektronikermeister, und wer ihn trägt, darf zusätzlich die Bezeichnung Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk führen. Bestandene Teile der Meisterprüfung gehören schon vor dem Abschluss in den Lebenslauf, mit Kammer und Jahr.
Weiterbildung
- Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk, Teile III und IV, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, 2025
- KNX-Grundkurs mit KNX-Partnerzertifikat, KNX Association, 2023
Der Führerschein Klasse B gehört unter „Persönliche Daten“. Laut BERUFENET arbeiten Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik meist bei Kunden und an wechselnden Einsatzorten, und ohne Fahrerlaubnis bleibt der Montagewagen stehen. Wer mit Anhänger fährt, ergänzt Klasse BE.
Lebenslauf auf die Stelle abstimmen: Baustelle, Kundendienst, Industrie
Laut BERUFENET arbeiten Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik vor allem im Elektrotechniker-Handwerk und in der Immobilienwirtschaft, etwa im Facility-Management. Je nach Stelle zählt ein anderer Teil Ihrer Erfahrung am meisten. Stellen Sie deshalb in jeder Station den Stichpunkt nach oben, der zur Anzeige passt.
| Stelle | Was oben in der Station stehen sollte |
|---|---|
| Montage im Neubau | Wohneinheiten oder Bauabschnitte, Rohinstallation bis Endmontage, Erstprüfung und Übergabe. |
| Kundendienst | Einsätze pro Tag, Fehlersuche, Kundenkontakt, Bereitschaftsdienst und der Führerschein Klasse B. |
| Photovoltaik und Elektromobilität | Anlagen mit ihrer Leistung in kWp, Speicher, Wallboxen und Ladepunkte, Montage auf dem Dach. |
| Gebäudeautomation | KNX-Projekte, Kleinsteuerungen und die Regelung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. |
| Industrie und Schaltanlagenbau | Schaltschrankbau, SPS-Programmierung und Inbetriebnahme, dazu die Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik. |
| Facility-Management | Wartung im Bestand, Wiederholungsprüfungen und Störungsbeseitigung in den betreuten Gebäuden. |
Lebenslauf für die Ausbildung zum Elektroniker und für Berufseinsteiger
Für die Ausbildung ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Laut BERUFENET begannen 2024 insgesamt 14.034 Personen die Ausbildung in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik: 52 % mit mittlerem Bildungsabschluss, 27 % mit Hauptschulabschluss und 16 % mit Hochschulreife.
Unter „Ausbildung“ steht bei Ihnen die Schule mit Zeitraum, Schulart, Name, Ort und dem Abschluss, den Sie haben oder anstreben, so benannt wie in Ihrem Bundesland: in Nordrhein-Westfalen etwa Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife), in Bayern Qualifizierender Abschluss der Mittelschule. Dazu gehören die Durchschnittsnote und Ihre Noten in Physik und Mathematik, denn vertiefte Kenntnisse in beiden Fächern nennt BERUFENET als gute Voraussetzung für die Ausbildung.
Ein Praktikum in einem Elektrobetrieb steht unter „Berufserfahrung“, auch wenn es nur 2 Wochen gedauert hat. Beschreiben Sie, was Sie selbst in der Hand hatten:
Berufserfahrung
- Rohinstallation in einem Einfamilienhaus unter Anleitung eines Gesellen, 2 Wochen.
- Fräsen von Schlitzen, Verlegen von Leerrohren und Setzen von 30 Unterputzdosen.
Ehrenamt zählt im Handwerk: Jugendfeuerwehr oder THW-Jugend belegen Technikinteresse und Teamarbeit. Quereinsteiger aus einem anderen Beruf stellen die Stichpunkte nach vorn, die elektrotechnische Praxis zeigen, etwa Anschlussarbeiten oder Fehlersuche.
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Elektroniker
Gehört ein Foto in den Lebenslauf als Elektroniker?
Ein Foto ist keine Pflicht, ein Arbeitgeber darf es nicht verlangen, und ob Sie eines beilegen, entscheiden Sie selbst. Die Bundesagentur für Arbeit nennt es auf ihrer Lebenslauf-Seite kein Muss mehr, baut die Bewerbungsmappe in ihrem Bewerbungstraining aber weiterhin mit Foto auf. In Handwerksbetrieben ist es noch verbreitet. Wenn Sie eines verwenden, dann ein Bewerbungsfoto vom Fotografen und kein Selfie.
Wie lang darf der Lebenslauf als Elektroniker sein?
Höchstens 2 DIN-A4-Seiten, so die Bundesagentur für Arbeit. Bei einem Gesellen mit mehreren Stationen und Lehrgängen ist die zweite Seite normal und kein Nachteil. Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz genügt 1 Seite.
Gehört die Note der Gesellenprüfung in den Lebenslauf?
Ja, solange die Prüfung nicht mehr als etwa 10 Jahre zurückliegt. Übernehmen Sie die Note in der Form des Prüfungszeugnisses, in Worten mit Punkten wie „gut (84 Punkte)“, und nie als erfundene Dezimalnote. Nennen Sie bei einem Abschluss eine Note, dann auch bei den anderen Abschlüssen aus dieser Zeit.
Muss ich Arbeitszeugnisse oder Referenzen angeben?
Referenzen mit Namen und Telefonnummer gehören nicht in einen deutschen Lebenslauf. Nach § 109 der Gewerbeordnung haben Sie beim Ausscheiden Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis, und diese Zeugnisse sind der Nachweis. Legen Sie die 2 bis 4 neuesten in Kopie in die Anlagen, das jüngste zuerst, dazu das Prüfungszeugnis der Gesellenprüfung.
Muss der Lebenslauf unterschrieben werden?
Nein, laut Bundesagentur für Arbeit ist die Unterschrift nicht unbedingt notwendig, sie kann aber ein Vorteil sein. Unter den Lebenslauf setzen Sie dann Ort und das volle Datum mit Punkten, etwa Bielefeld, 15.09.2026, und darunter Ihre Unterschrift, bei einer Bewerbung per E-Mail eingescannt.
Wie gebe ich eine Meisterschule in Vollzeit an?
Als eigene Station mit Zeitraum unter „Ausbildung“, dazu Kammer oder Schule und die bestandenen Teile. So entsteht keine Lücke, denn Unterbrechungen von mehr als 2 Monaten sollten laut Bundesagentur für Arbeit im Lebenslauf erklärt werden. Läuft die Meisterschule noch, steht sie als offene Station, etwa seit 09/2025. Berufsbegleitend bestandene Teile gehören dagegen mit Jahr unter „Weiterbildung“.
Gehört die Fachrichtung auch in die Position unter „Berufserfahrung“?
Das ist nicht nötig. In der Station steht die Position so, wie sie im Arbeitsvertrag heißt, etwa Elektroniker, Servicetechniker oder Obermonteur, und die Fachrichtung steht einmal unter „Ausbildung“. Verlangt die Stellenanzeige eine bestimmte Fachrichtung, nennen Sie sie zusätzlich im Kurzprofil.
Fazit
Ein Lebenslauf als Elektroniker überzeugt mit der amtlichen Berufsbezeichnung samt Fachrichtung, der Gesellenprüfung in der Form des Zeugnisses und Stationen, deren Stichpunkte Anlagen, Umfang und Prüfungen beziffern. Wer außerdem Weiterbildungen mit Anbieter und Jahr sowie den Führerschein nennt, beantwortet die Fragen eines Elektrobetriebs, bevor dieser sie stellt.




